Was ist ein Robustrind?

Hochlandrinder sind sogenannte Robustrinder, das sind naturbelassene, vom Menschen durch die Zucht nur sehr wenig geformte Rinder. Ihre Merkmale sind Gesundheit, Unempfindlichkeit, Genügsamkeit, Anpassungsfähigkeit - alles Merkmale der Urrinder.

 

Zu den Robustrinderrassen zählen u.a. auch der Wasserbüffel oder das Yak.

 

Auf Grund dieser Merkmale ist eine artgerechte Haltung ohne Stallhaltung möglich, d.h unsere Tiere befinden sich das ganze Jahr im Freien, leben auf der Weide und im Wald und haben lediglich einen Unterstand zur Verfügung.  

 

All diese Merkmale bringen natürlich auch den Umstand mit sich, daß Leistungen wie Gewicht und Milchertrag gegenüber stallgehaltenen Kühen in den Hintergrund treten. Wir nehmen dies aber gern in Kauf - Qualität vor Quantität!
 

Was wir NICHT wollen !  

 

Hier ein Auszug aus dem Buch "Robustrinder" von Friedrich Hardegg und Wolfgang Müller

 

"Was ist heute von der Cowboy-Romatik geblieben? Die Absetzer (Anm: so werden die Kälber genannt) werden von ihren Müttern getrennt und in Cattle Feedlots gemästet. Feedlots sind riesige, voll mechanisierte Freiluftgehege mit bis zu 20000 (!) Mastplätzen.  

Gefüttert wird eine Mischsilage aus Gras, Mais, Sorghum, Getreide, Soja, Zuckerrübenabfälle, Baumwollsamenmehl, Mineralstoffe und Abfälle aus der Lebensmittelindustrie. Das Futter wird vorgewärmt verabreicht, damit die Tiere möglichst wenig Kalorien verbrauchen. Bei genormten Tageszunahmen von 1,5 Kg legen die Tiere in 4 Monaten 180 Kilogramm an Gewicht zu!!!! 

Wegen der hohen Besatzdichte werden Antibiotika in hohen Mengen verabreicht, mit dem Einsatz von synthetischen Wachstumshormonen steigert man heute in den USA das Produktionsvolumen um 25%!"

 

Unser Weg  

 

Respektvoller Umgang mit den Tieren, ein Leben in freier Natur mit den Kälbern, zu Fressen gibts Weide mit allen darauf wachsenden Gräsern, Kräutern und Sträuchern, zu trinken gibts Quellwasser. Im Winter füttern wir ausschließlich Heu und Grassilage.

 

Dazu Freilandhaltung 365 Tage im Jahr, kein Pferchen, in den stets offenen Stall gehen die Tiere nur dann, wenn das Wetter entweder zu heiß ist, oder Regen, Wind und knapp unter 0 Grad - Nässe und Wind mögen sie nicht. Ansonsten schlafen die Tiere auch bei -20° ohne Probleme im Freien. Die Wohlfühltemperatur eines Hochlandrindes beträgt -2° bis  +2°.

 

Weiters kein Kraftfutter, keine Wachstumshormone.